„Eine Verschärfung der Gesetze trifft uns besonders hart“

Rund 270.000 Wohnungen in Thüringen werden von Mitgliedsunternehmen des Verbandes Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e. V. (vtw) bewirtschaftet. Damit wohnt fast jeder zweite Thüringer Mieter bei einem vtw-Unternehmen. Verbandsdirektorin Constanze Victor weist im NTI-Interview auf die Bedeutung der Wohnungswirtschaft als Arbeitgeber und Investor hin: Seit 1991 investierten die Verbandsmitglieder über elf Milliarden Euro in ihre Wohnungsbestände, allein 2013 wurden 324 Millionen Euro investiert und damit rund 6500 Arbeitsplätze gesichert.

„Endlich konnten wir selbst entscheiden“

Seit 25 Jahren besteht die TMP Fenster + Türen GmbH in Bad Langensalza. „In kleinen Schritten, wohl überlegt, oft vom Bauchgefühl geleitet und mit dem Herzen entschieden, haben wir uns dorthin entwickelt, wo wir heute stehen“, bilanziert Geschäftführer Bernhard Helbing im NTI-Interview und macht die Erfolgsgeschichte seines Unternehmens nachvollziehbar.

NTI: Herr Helbing, wenn Sie sich zurückerinnern an den Start bei TMP, wo lagen die größten Herausforderungen und wie haben Sie diese gelöst?

NEWS 01.05.2015: .„Es gibt Ärger, Frau Lieberknecht randaliert“

Vor fast 25 Jahren trat der erste Thüringer Nachwende-Ministerpräsident Josef Duchac (CDU) von seinem Amt zurück. In einem Interview des heutigen Ruheständlers mit der Neuen Thüringer Illustrierten wird deutlich, daß Duchac vor allem an seiner Inkonsequenz und an fehlendem Mut scheiterte und für ein solches Amt schlicht ungeeignet war.

Seine Regierungszeit war nur von kurzer Dauer: Josef Duchac hatte als Spitzenkandidat der CDU am 14. Oktober 1990 die Landtagswahl klar gewonnen. Drei Wochen später, am 8. November, wählte ihn das Landesparlament zum ersten Ministerpräsidenten Thüringens nach der politischen Wende. Doch schon 15 Monate später reichte er seinen Rücktritt ein. In einem Interview in der Ausgabe 3/2015 der Neuen Thüringer Illustrierten erinnert sich der inzwischen nahezu erblindete und in der Familie seiner Tochter bei Berlin lebende Ruheständler an die spannenden Tage und Wochen vor 25 Jahren zurück.

NTI Ausgabe 3-2015 erschienen

 

NEWS 22.04.2015: Weimar verliert ein wichtiges Denkmal

Nach dem verheerenden Brand der Viehauktionshalle in der Klassikerstadt mußte die für den 28. Mai 2015 geplante Eröffnung der Ausstellung Stadtland von der Internationalen Bauausstellung Thüringen abgesagt werden.

In der Nacht  vom 21. auf den 22. April 2015 brannte die Weimarer Viehauktionshalle bis auf die Fundamente ab.

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Defizite erkannt

„Vielleicht sind wir noch zu bescheiden, halten uns allzusehr zurück, um unsere eigenen Werte, die Stärken unserer Region selbstbewußt nach außen zu tragen“, sagt Landrat Thomas Müller (CDU) von seinem Verantwortungsgebiet. Der Kreis ist mit seinen 65.000 Einwohnern einer der kleinsten im Freistaat – und damit auch im Visier der Landesregierung ein Kandidat für eine Kreisgebiets„reform“. Doch eben dieser Kandidat kann auch mit einer sehr hohen wirtschaftlichen Stabilität aufwarten – die keineswegs nur eine von Landes Gnaden oder der günstigen geographischen Nähe zu Bayern ist.

Überlebens-Prinzip

Totgesagte leben länger. Die NTI, die sich, konzern-, verbands- und parteienunabhängig, als einer von ganz wenigen Exoten auf dem Thüringer Nachwende-Medienmarkt vielen Widerständen und Schwierigkeiten zum Trotz in ihrer Nische etabliert und profiliert hat, erscheint zum 300. Mal.

Freude am Schnitzen

Der letzte Holzpferdeschnitzer.

„Waffenrod hat kein Pferd und sind auch im ganzen Dorf nicht mehr als sechs Karrenpferde zu finden, so auf der Straße gehen und selten daheim anzutreffen.“ Diese Beschreibung aus dem Jahre 1853 wurde schon damals ad absurdum geführt: Nach dem Niedergang des Bergbaus und des Hüttenwesens im 17. und 18. Jahrhundert wurde die Holzpferdeschnitzerei zu einem neuen Erwerbszweig, weil sie auf der Verarbeitung einheimischer Rohstoffe beruhte. Der einzige Rohstoff, der ausreichend zur Verfügung stand, war Holz. Und Pferde gab’s also in Massen …

Das Blatt hat sich gewendet

Landespolitische Umschau: Die ersten Gesetzesentwürfe der neuen Regierungskoalition liegen auf dem Tisch, und die CDU-Opposition findet sich allmählich mit ihrer neuen Rolle ab.

Thüringen ist keine sozialistische Volksrepublik geworden. Die führende Partei hält sich erstaunlich zurück. Und wegen Bananen muß keiner Schlange stehen. Nach hundert Tagen Rot-Rot-Grün ist im schönsten der 16 deutschen Bundesländer der politische Alltag zurückgekehrt. Thüringen erscheint wieder als das, was es eigentlich immer war: tiefe Provinz. Kein Ort für Sensationshascher. Und für Kabarettisten jeder Couleur.

300. Ausgabe erschienen!

Lesen Sie die 300. Ausgabe jetzt und hier online!

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre.

Schwungrad für die Zukunft

Die Erwartung ist überall in Schmalkalden zu spüren. Mit dem Beginn des Frühlingsblühens beginnt auch die Landesgartenschau, möchte sich Schmalkalden allen Einwohnern und Gästen aufgewertet präsentieren. „Unter dem Motto ‚GartenZeitReise‘ erwartet uns alle dann eine spannende Schau“, ist sich der Staatssekretär für Infrastruktur und Landwirtschaft, Dr. Klaus Sühl, sicher.

Ungeheurer Schub

Thüringen, das grüne Herz Deutschlands, hält sich bei der Veranstaltung von Landesgartenausstellungen zurück. In 25 Jahren findet nach Pößneck 2000 und Nordhausen 2004 in diesem Jahr in Schmalkalden erst die 3. Thüringer Landesgartenschau statt.

Bei allen mit einem solchen Ereignis zu erwartenden Effekten ist die Ausrichtung einer derartigen Veranstaltung natürlich gerade für kleinere Städte ein Wagnis, eine gewaltige Herausforderung, die außerdem, wie im Fall Schmalkalden erlebt, unvorhersehbare Probleme bereiten kann.

„Ich habe das Gefühl, daß der Schwung weiter anhält“

Die Landesgartenschau hat der Stadt Schmalkalden zu einem ungeheuren Schub in Sachen Stadtentwicklung verholfen. Das konstatiert der Schmalkalden-Meininger Landrat Peter Heimrich (SPD). Im NTI-Interview stellt der Landrat fest, daß die Landesgartenschau eine Entwicklung hin zu mehr touristischer Zusammenarbeit in der Region in Gang gesetzt habe: „Das Ereignis verdeutlicht vielen Akteuren, daß man sich im Tourismus nicht als Stadt oder Gemeinde, sondern als Region begreifen muß.“

NTI: Herr Landrat, vom 25. April bis 4. Oktober ist Schmalkalden Gastgeberin der 3. Thüringer Landesgartenschau. Ist die Region für das Ereignis gerüstet?

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Der Stadtumbau geht weiter!
Die Ausgabe 2/2017 berichtet über die Herausforderung, wachsende Städte und schrumpfende Regionen im Freistaat gemeinsam zu entwickeln.

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