Soll das Wahlalter bei künftigen Landtagswahlen wie von der Landesregierung geplant von 18 auf 16 Jahre gesenkt werden?

Ja
21% (214 Stimmen)
Nein
79% (812 Stimmen)
Gesamte Stimmenzahl: 1026

Willkommen fühlte sich der Prinz hier nicht wirklich

Was hinter einer Nachricht steht: Weinhaus zu Weimar Georg Prinz zur Lippe verkaufte Weinberge des Weingutes. Damit geht für den sächsischen Vorzeigewinzer eine interessante und harte Lehrzeit in Thüringen  zu Ende.

Nach dem Verkauf der Weinberge des „Weingutes zu Weimar“: Siegfried Boy von der Agrargenossenschaft Gleina (links) und Prof. Dr. Georg Prinz zur Lippe.

TERMIN 10.06.–14. 06.2015: Aus ansonsten verschlossenen Kassetten

„Erotische Kunst für fünf Tage und eine lange Nacht“: Kurzweiliges Ausstellungs-Intermezzo im Museum Schloß Molsdorf.

Eine kleine, aber feine Auswahl erotischer Kunst aus eigenen Beständen zeigt das Schloßmuseum Molsdorf vom 10. bis zum 14. Juni. „Erotische Kunst für fünf Tage und eine lange Nacht“ wurde aus den ansonsten verschlossenen Kassetten ans Tageslicht geholt und für ein kurzweiliges Ausstellungs-Intermezzo zusammengestellt.

NEWS 24.05.2015: Weimarer Land hängt Erfurt ab

„Focus“ ermittelt das Weimarer Land als stärksten Wirtschaftsstandort im Freistaat.

TERMIN 22. Mai 2015 Laubmännchenfest in Wechmar:

Freitag vor Pfingsten, am 22. Mai 2015, erweckt ein alter Brauch das Dorf.

Am 22. Mai 2015 begrüßen hunderte Gäste den traditionellen Wechmarer Laubmann. Ab 19 Uhr sorgen Tänze und Lieder vor Thüringens schönstem Rokokosaal, dem Landhaus Studnitz, für ausgelassene Stimmung. Regina Ross, die musikalische Botschafterin, ist dieses Jahr zu Gast. Die Ausstellung „In die Tracht geschlüpft“ kann besichtigt werden. Gegen 21 Uhr kommt der Laubmann, wer ihn errät, wird Laubfrosch.

mehr in unserer Rubrik NTI-Wohin?

 

NEWS 18.05.2015: Gravierende Auswirkungen

Der Lehrlingsmangel verfestigt sich.

Trotz aller Anstrengungen der Unternehmen zur Unterstützung dualer Ausbildung entscheiden sich immer mehr Schulabgänger für eine akademische Laufbahn oder einen weiterführenden Schulbesuch, statt eine Berufsausbildung aufzunehmen. Dagegen versuchen Unternehmen zunehmend den fehlenden Fachkräftenachwuchs durch die Umschulung von Bewerbern zu kompensieren.

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NEWS 06.05.2015: „Starker Rückenwind“

Südafrikanische Bell Equipment baut Standort Eisenach weiter aus: Bis 20 Millionen Euro Investition, rund 100 neue Arbeitsplätze.

Die südafrikanische Firma Bell Equipment Ltd. wird ihren Standort Eisenach in den kommenden Jahren deutlich ausbauen. Die Entscheidung gaben Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) und Gary Bell, Vorstandsvorsitzender der Bell-Gruppe, am 6. Mai 2015 nach Gesprächen in Pretoria bekannt. Demnach will das Unternehmen in den kommenden Jahren rund 20 Millionen Euro in den Standort investieren und bis zu 100 neue Arbeitsplätze schaffen. Das entspricht einer Verdopplung der Mitarbeiterzahl in Eisenach von derzeit rund 85 Beschäftigten und einer deutlichen Erhöhung der derzeitigen Produktionskapazität von rund 800 Muldenkippern jährlich - großen Baufahrzeugen, die vor allem in Tagebauen und auf Großbaustellen eingesetzt werden.

Mit der Investitionsentscheidung werde Eisenach als europäischer Produktionsstandort von Bell deutlich aufgewertet, sagte Wirtschaftsminister Tiefensee. „Die Botschaft ist: Es lohnt sich, in Thüringen zu investieren." Das neue Vorhaben von Bell - immerhin einer der größten Nutzfahrzeughersteller Südafrikas mit rund 3400 Beschäftigten - belege das eindrucksvoll. „Das ist ein starker Rückenwind für unsere Bemühungen um einen Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen nach Südafrika." Der Freistaat habe erneut seine Standortvorteile wie die zentrale Lage, eine gut ausgebaute Infrastruktur und hohe Versorgungssicherheit einbringen können. Das Land habe außerdem zugesagt, die Investition im Rahmen der beihilferechtlichen Möglichkeiten zu unterstützen.

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NEWS "Radio Frei" ab Juni 24h onAir

 Sendelizenz in Erfurt übergeben: Erste Bürgerradio-Zulassung in Thüringen für Radio „Frei“.

Der Verein Freies Radio Erfurt e. V. hat die erste Bürgerradio-Zulassung zur Veranstaltung des lokalen nichtkommerziellen Bürgerradios „Radio Frei“ vom Direktor der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM), Jochen Fasco erhalten. Die neue bis 2019 gültige Sendelizenz nahm Radio „Frei“-Geschäftsführer Carsten Rose entgegen. Er zeigte sich sichtlich erfreut und verwies auf die vielen ehrenamtlichen Radioleute, ohne die das Projekt Radio „Frei“ so nicht möglich sei.

Der Rohstoff Thüringen

Stadtumbau in Gera-Lusan: „Wir bauen auf und reißen ab, so sind alle beschäftigt und es geht niemals bergab …“                  Foto: NTI-ARCHIV

Daß 25 Jahre Regionalentwicklung in Thüringen vor allem durch Bauen geprägt sind, ist angesichts des nötigen Umbaus der gesamten Gesellschaft hierzulande und der damit nötigen Herstellung oder Ertüchtigung der Infrastruktur logische Folge. Das Land, seine Landschaft veränderte sich damit wesentlich. Eine Region als Rohstoff – so überschrieb die Internationale Bauausstellung Iba Thüringen schon 2013 eine Konferenz, die die Thüringer Ressourcen als Grundlage für Neues in den Mittelpunkt stellte. Und damit genau das tat, was Kernaufgabe der Regionalentwicklung ist – sein sollte.

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Neues Dilemma

In 25 Jahren ist die Großbaustelle Thüringen weit fortgeschritten. Das Bundesland in der Mitte Deutschlands wurde vollkommen umgekrempelt, sozusagen im Eiltempo zur hochmodernen Drehscheibe in und für Europa entwickelt.

Das Land ist kaum wiederzuerkennen mit energetisch intelligent und attraktiv umgebauten Stadtteilen, mit den zum Teil spektakulären Verkehrsprojekten Deutsche Einheit, den unzähligen neu errichteten privaten, öffentlichen und Gewerbeimmobilien, den zunächst komplett erschlossenen und inzwischen sehr gut ausgelasteten Industriegebieten entlang der Autobahnen und an den Stadtgrenzen und einer sicheren Versorgungsinfrastruktur.

„Eine Verschärfung der Gesetze trifft uns besonders hart“

Rund 270.000 Wohnungen in Thüringen werden von Mitgliedsunternehmen des Verbandes Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e. V. (vtw) bewirtschaftet. Damit wohnt fast jeder zweite Thüringer Mieter bei einem vtw-Unternehmen. Verbandsdirektorin Constanze Victor weist im NTI-Interview auf die Bedeutung der Wohnungswirtschaft als Arbeitgeber und Investor hin: Seit 1991 investierten die Verbandsmitglieder über elf Milliarden Euro in ihre Wohnungsbestände, allein 2013 wurden 324 Millionen Euro investiert und damit rund 6500 Arbeitsplätze gesichert.

„Endlich konnten wir selbst entscheiden“

Seit 25 Jahren besteht die TMP Fenster + Türen GmbH in Bad Langensalza. „In kleinen Schritten, wohl überlegt, oft vom Bauchgefühl geleitet und mit dem Herzen entschieden, haben wir uns dorthin entwickelt, wo wir heute stehen“, bilanziert Geschäftführer Bernhard Helbing im NTI-Interview und macht die Erfolgsgeschichte seines Unternehmens nachvollziehbar.

NTI: Herr Helbing, wenn Sie sich zurückerinnern an den Start bei TMP, wo lagen die größten Herausforderungen und wie haben Sie diese gelöst?

NEWS 01.05.2015: .„Es gibt Ärger, Frau Lieberknecht randaliert“

Vor fast 25 Jahren trat der erste Thüringer Nachwende-Ministerpräsident Josef Duchac (CDU) von seinem Amt zurück. In einem Interview des heutigen Ruheständlers mit der Neuen Thüringer Illustrierten wird deutlich, daß Duchac vor allem an seiner Inkonsequenz und an fehlendem Mut scheiterte und für ein solches Amt schlicht ungeeignet war.

Seine Regierungszeit war nur von kurzer Dauer: Josef Duchac hatte als Spitzenkandidat der CDU am 14. Oktober 1990 die Landtagswahl klar gewonnen. Drei Wochen später, am 8. November, wählte ihn das Landesparlament zum ersten Ministerpräsidenten Thüringens nach der politischen Wende. Doch schon 15 Monate später reichte er seinen Rücktritt ein. In einem Interview in der Ausgabe 3/2015 der Neuen Thüringer Illustrierten erinnert sich der inzwischen nahezu erblindete und in der Familie seiner Tochter bei Berlin lebende Ruheständler an die spannenden Tage und Wochen vor 25 Jahren zurück.

NTI Ausgabe 3-2015 erschienen

 

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Die Ausgabe 4/2017 berichtet über das geplante bayerisch-thüringische Oberzentrum.

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