Willkommen in 2016

Die Neue Thüringer Illustrierte wünscht allen Lesern und Geschäftspartnern ein gesundes, friedliches und erfolgreiches neues Jahr!

NEWS 30.12.2015: „Solide Umsatzzuwächse“

Mitteldeutschlands Top-100-Unternehmen: Thüringer im Mittelfeld - allein sieben sind aus Jena.

„Gute Qualität weiß man überall zu schätzen“

Thüringer Lebensmittel genießen traditionell einen ausgezeichneten Ruf. Das bestätigt Landwirtschaftsministerin Birgit Keller (Die Linke). Die vorwiegend kleinstrukturierte Ernährungswirtschaft hierzulande wird durch das Thüringer Agrarmarketing unterstützt. Im NTI-Interview erklärt die Ministerin das Bemühen der mitteldeutschen Länder, die Branche verstärkt gemeinsam zu präsentieren.

NTI: Frau Ministerin, Sie haben kürzlich auf einer Veranstaltung gesagt, daß regionale Produkte im Trend liegen. Vom Bauchgefühl möchte man diese Aussage bestätigen, aber können Sie das auch mit Zahlen und Fakten belegen?

KELLER: Zahlreiche Verbraucherstudien aus den vergangenen Jahren haben die Präferenz der Verbraucher für regionale Produkte eindeutig belegt. Daß dieser Trend anhaltend und sogar steigend ist, bestätigt beispielsweise die A. T. Kearney-Lebensmittel-Trendstudie aus dem Jahr 2014, bei der Verbraucher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt wurden.

NTI: Mit welchem konkreten Ergebnis?

Zufassen erlaubt

Mit nunmehr fünf europaweit geschützten Wurstsorten baut Thüringen sein Image als Wurstland weiter aus. Für jede Menge Aufmerksamkeit sorgt derzeit der äußerst rührige Verein „Freunde der Thüringer Bratwurst“ aus Holzhausen mit der im November eingeweihten „Thüringer Wurstmanufaktur“, die auch auf der Internationalen Grünen Woche 2016 in Berlin zu erleben sein wird.

Die „Thüringer Wurstmanufaktur“ ist kein gewöhnliches Exponat. Nein, bei der neuesten Attraktion des Vereins „Freunde der Thüringer Bratwurst e. V.“ und dem ersten deutschen Bratwurstmuseum ist Zufassen ausdrücklich erlaubt. In dieser mobilen Metzgerei wird wie vor hundert Jahren das Brät mit einem riesigen Wiegemesser zerkleinert. Auf Veranstaltungen, Schlachtfesten und anderen Events werden die Zuschauer so in die ursprüngliche Wurstherstellung eingeweiht und geradezu dafür begeistert.

„Hier ist der Name Programm“

Transparenz und Herkunft kommuniziert die Schweizer Sauerkonserven GmbH mit der Marke „Thüringer Landgarten“. Auch mit anderen Produktgruppen weiß der Hersteller aus Großengottern zu überzeugen: Der Anspruch von Regionalität und Innovation wurde in zwei außergewöhnlichen Produktneuheiten vereint.

Die Familie: Otto Schweizer (Mitte), Karl Schweizer (links) und Joachim Schweizer.                               Fotos (7): SSG-ARCHIV

Regionalität spielt bei der Schweizer Sauerkonserven GmbH seit jeher eine große Rolle und ist die Grundlage für die neuesten Produktentwicklungen des Großengotterner Unternehmens. Mit der Marke „Thüringer Landgarten“ hat sich der Hersteller die „Vermarktung ehrlicher und nachhaltiger Lebensmittel“ auf die Fahnen geschrieben.

Im Sinne von Tradition und Moderne

Der Sonnendorfer Andreas Clauß hat wesentlich dazu beigetragen, daß sich der Thüringer Weinbau in der Region etablieren und die Weinkultur neu belebt werden konnte.

Andreas Clauß strahlt pure Freude aus. Hoch über Bad Sulza, auf dem Sonnendorf, ist er seit über 20 Jahren zu Hause und hat im Weinbau für sich und seine Familie Erfüllung gefunden.

Das erste Weingut Thüringens wurde 1992 durch die Agrargenossenschaft Niedertrebra als „Thüringer Weingut Bad Sulza“ gegründet. Zwei Jahre später wurde die Geschäftsführung an ihn übertragen. Der gelernte Weinbautechniker zog 1998 mit dem Betrieb nach Sonnendorf, einem Ortsteil von Bad Sulza, in einen ehemaligen Bauernhof um. Es entstand ein Weingut, das im Sinne von Tradition und Moderne gestaltet wurde und sich mit 45 Hektar Rebfläche zum größten privaten Weingut im Anbaugebiet Saale-Unstrut entwickelt hat.

Keine Spur von der weißen Pracht

Frühlingshafte Weihnachten! Die Neue Thüringer Illustrierte wünscht allen Lesern und Geschäftspartnern frohe und besinnliche Festtage.

Foto: PIXELIO.DE/ RUDOLPHO DUBA

Soll über die geplante Gebietsreform in Thüringen per Volksentscheid befunden werden?

Ja
68% (756 Stimmen)
Nein
32% (349 Stimmen)
Gesamte Stimmenzahl: 1105

GASTBEITRAG 10.12.2015: Deutsch

Deutschsein, ohne in Deutschland aufgewachsen zu sein.

Wer sind die europäischen Menschen, die heute Deutsch als ihre Muttersprache verwenden? Amerikaner fragen mich öfter: „Sprechen Leute in Österreich österreichisch?" Die einfache Antwort ist: Nein. Österreicher sprechen Deutsch. Heutzutage wird Deutsch oder ein deutscher Dialekt von der Mehrheit der Menschen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg und von anerkannten Minderheiten in Frankreich (Elsaß), Italien (Südtirol), Dänemark (Südjütland) und Belgien (Eupen) gesprochen.

NEWS 09.12.2015: „Thüringen rückt in die Mitte“

Ganz Thüringen kann von ICE-Knoten Erfurt profitieren: Impulse für Tourismus und Dienstleistungen sowie höhere Standortattraktivität auch für Fachkräfte erwartet.

Der Ausbau des ICE-Verkehrsknotenpunkts Erfurt bietet Chancen für die touristische und wirtschaftliche Entwicklung im gesamten Freistaat. Das sagte Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) am 9. Dezember anläßlich der Freigabe der ICE-Trasse Erfurt – Leipzig. Die Einschätzung stützt sich auf die „Trendanalyse ICE-Knoten Erfurt“ vom Februar 2015, die das Beratungsunternehmen Empirica AG im Auftrag des Thüringer Wirtschaftsministeriums erstellt hat.

Attraktivität der Fläche

Rot-rot-grüne Flüchtlingspolitik auf dem Prüfstand: Turnhallen, Baumärkte und andere Notquartiere sind für den früheren SPD-Innenminister Richard Dewes keine Willkommenskultur. Auf dem Parteitag der Sozialdemokraten in Bad Blankenburg am 21. und 22. November beklagte er, daß zugleich über 22.000 Wohnungen im Freistaat leer stünden, auf die Landräte jedoch keinen Zugriff hätten. Deshalb gab Dewes die Devise aus, Flüchtlinge schneller in die Fläche zu verteilen. Das sei Voraussetzung für gelingende Integration.

NEWS 07.12.2015: Wesentlich längeres Leben

Zahl der Hochbetagten in Thüringen seit 1981 fast verdoppelt.

Die Zahl der Hochbetagten ab 80 Jahre hat sich nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik seit 1981 in Thüringen fast verdoppelt. Dieser Zuwachs von 71.000 Personen auf 134.000 Personen zum Ende des Jahres 2014 wird auch trotz allgemeinem Bevölkerungsrückgang in Zukunft weiter anhalten. So werden nach der 1. regionalisierten Bevölkerungsvorausberechnung des Thüringer Landesamtes für Statistik im Jahr 2035 mehr als 200.000 Personen und damit mehr als zehn Prozent aller Thüringer 80 Jahre oder älter sein und zu den Hochbetagten zählen. Dabei wird sich die Zahl der ab 90jährigen sogar von 18.300 Personen im Jahr 2014 auf 36.900 Personen im Jahr 2035 verdoppeln. Somit nimmt ihr Anteil unter allen Hochbetagten von heute 13,7 Prozent auf 18,1 Prozent in den nächsten 20 Jahren zu.

Mehrwert nicht erkannt

Ein Meer, eine Brücke und eine absurde Geschichte.

Natürlich kenne ich als Rudolstädter das Thüringer Meer. Diese Region „umfaßt die Naturraumeinheit des Oberen Saaletals mit der fast 80 Kilometer langen, fünffach gestuften Saalekaskade, ihren Stauseen und -becken sowie die sich unmittelbar anschließenden Teilbereiche des Ostthüringer Schiefergebirges und des Schwarza-Sormitz-Gebietes.“ Das Thüringer Meer hat ein Problem. Es ist ein Kunstwort, das erst dann Bilder und Sehnsüchte impliziert, wenn es mit Druck vermarktet wird. Daß so etwas auch noch in der Gegenwart funktionieren kann, das zeigt das Kunstwort Kaiserbäder. Dahinter verbergen sich drei Usedomer Gemeinden mit zusammen gerade einmal 9000 Einwohnern, die sich des Marketings wegen seit den 90er Jahren Kaiserbäder nennen, weil Bansin, Ahlbeck und Heringsdorf marketingtechnisch nicht besonders viel hermachen. Die Kaiserbäder hingegen schon. Die kennt man in Erfurt und Leipzig und Berlin genauso wie in Hamburg, München oder Düsseldorf.

„Das müssen wir schaffen“

„In meinem Alter verbiegt man sich nicht.“ Das sagt der Rudolstädter Herbert Wirkner mit fast 65 Jahren, der seit bald einem Jahr als Abgeordneter für die CDU im Thüringer Landtag tätig ist. „Ich gehöre ganz eindeutig zu der offenbar immer seltener werdenden Generation von Politikern, die in der Sache ihre ganz persönliche Meinung sagen und die eigenen Überzeugungen vertreten“, erklärt der Christdemokrat im NTI-Interview.

NTI: Herr Wirkner, was treibt einen erfolgreichen Unternehmer und politischen Quereinsteiger in einem Alter, wo andere intensiv an den Ruhestand denken, in die Thüringer Landespolitik?

„Mehr Platz für die seelische Gesundheit“

Die Thüringen-Kliniken „Georgius Agricola“ in Saalfeld haben seit Jahresmitte ein neues Zentrums für Seelische Gesundheit. Dr. Thomas Sobanski, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin am Standort Saalfeld – dem heutigen Zentrum für Seelische Gesundheit, erklärt die neuen Möglichkeiten. Im NTI-Interview berichtet er über steigende Patientenzahlen: „Als ich im Jahre 2002 hier anfing, hatten wir 60 Betten sowie zehn Tagesklinikplätze, heute sind es 135 und 23.“

NTI: Herr Dr. Sobanski, am 8. Juni wurde die neue Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik mit 135 Betten sowie 23 Tagesklinikplätzen im Beisein von Thüringens Sozialministerin Heike Werner (Die Linke) feierlich eröffnet. Was hat den Neubau eigentlich nötig gemacht?

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Die Ausgabe 4/2017 berichtet über das geplante bayerisch-thüringische Oberzentrum.

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