NTI-Sonderausgabe OSTSEE 2016 erschienen!

NEWS 03.02.2016: „Berechtigte Erwartung“

Internet-Umfrage zu Abschiebungen mit klarem Ergebnis: Abgelehnte Asylbewerber sollen abgeschoben werden.

Das Ergebnis ist eindeutig: 89 Prozent der Teilnehmer an einer Internet-Umfrage der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag haben sich für Abschiebungen abgelehnter Asylbewerber ausgesprochen, nur elf Prozent dagegen. Die genaue Frage lautete, ob Asylbewerber, die nach sorgfältiger Prüfung durch deutsche Behörden keinen Rechtsanspruch auf Asyl haben, in ihre Heimatländer zurückkehren und bei fehlender Bereitschaft auch abgeschoben werden sollen.

NEWS 14.01.2016: „Wenn man genug davon ißt, nimmt man sogar ab“

Fitneß-Eis, Holzkraft-Bier und Luthertinte in Berlin: Auf der 81. Internationalen Grünen Woche, die am 15. Januar 2016 ihre Pforten öffnet, werden sich auch elf Mitgliedsunternehmen des Thüringer Ernährungsnetzwerk e.V. präsentieren und den Besuchern eine bunte Vielfalt an traditionellen Spezialitäten sowie Produktneuheiten anbieten.

Die Watzdorfer Traditions- und Spezialitätenbrauerei GmbH schenkt im Jahr des 500jährigen Jubiläums des Deutschen Reinheitsgebots „Burg-Pils“, „Schwarzbier“, das „1411 Festbier“ und den „Kräutertrank“ aus. Neu ist bei den Sorten der Flaschenverschluß: zum Aufreißen!

NEWS 13.01.2016: Bescheid

Wirtschaftsministerium fördert weiteren Ausbau des Industriegebietes Erfurter Kreuz.

Mit knapp acht Millionen Euro fördert das Thüringer Wirtschaftsministerium den weiteren Ausbau des Industriegebietes „Erfurter Kreuz“. Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) übergab am 13. Januar 2016 symbolisch den Förderbescheid an die Gemeinde Wachsenburg. „Das ‚Erfurter Kreuz‘ gehört mit zahlreichen Unternehmensansiedlungen und seiner guten Anbindung inzwischen zu den bedeutendsten Industriegebieten in Thüringen“, so Tiefensee. „Der weitere Ausbau sichert die Entwicklung der Industriegroßfläche hin zu einem überregional beachteten und für Unternehmen hoch attraktiven Standort.“ Die Investitionssumme für das Projekt liegt bei über 9,3 Millionen.

Willkommen in 2016

Die Neue Thüringer Illustrierte wünscht allen Lesern und Geschäftspartnern ein gesundes, friedliches und erfolgreiches neues Jahr!

NEWS 30.12.2015: „Solide Umsatzzuwächse“

Mitteldeutschlands Top-100-Unternehmen: Thüringer im Mittelfeld - allein sieben sind aus Jena.

„Gute Qualität weiß man überall zu schätzen“

Thüringer Lebensmittel genießen traditionell einen ausgezeichneten Ruf. Das bestätigt Landwirtschaftsministerin Birgit Keller (Die Linke). Die vorwiegend kleinstrukturierte Ernährungswirtschaft hierzulande wird durch das Thüringer Agrarmarketing unterstützt. Im NTI-Interview erklärt die Ministerin das Bemühen der mitteldeutschen Länder, die Branche verstärkt gemeinsam zu präsentieren.

NTI: Frau Ministerin, Sie haben kürzlich auf einer Veranstaltung gesagt, daß regionale Produkte im Trend liegen. Vom Bauchgefühl möchte man diese Aussage bestätigen, aber können Sie das auch mit Zahlen und Fakten belegen?

KELLER: Zahlreiche Verbraucherstudien aus den vergangenen Jahren haben die Präferenz der Verbraucher für regionale Produkte eindeutig belegt. Daß dieser Trend anhaltend und sogar steigend ist, bestätigt beispielsweise die A. T. Kearney-Lebensmittel-Trendstudie aus dem Jahr 2014, bei der Verbraucher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt wurden.

NTI: Mit welchem konkreten Ergebnis?

Zufassen erlaubt

Mit nunmehr fünf europaweit geschützten Wurstsorten baut Thüringen sein Image als Wurstland weiter aus. Für jede Menge Aufmerksamkeit sorgt derzeit der äußerst rührige Verein „Freunde der Thüringer Bratwurst“ aus Holzhausen mit der im November eingeweihten „Thüringer Wurstmanufaktur“, die auch auf der Internationalen Grünen Woche 2016 in Berlin zu erleben sein wird.

Die „Thüringer Wurstmanufaktur“ ist kein gewöhnliches Exponat. Nein, bei der neuesten Attraktion des Vereins „Freunde der Thüringer Bratwurst e. V.“ und dem ersten deutschen Bratwurstmuseum ist Zufassen ausdrücklich erlaubt. In dieser mobilen Metzgerei wird wie vor hundert Jahren das Brät mit einem riesigen Wiegemesser zerkleinert. Auf Veranstaltungen, Schlachtfesten und anderen Events werden die Zuschauer so in die ursprüngliche Wurstherstellung eingeweiht und geradezu dafür begeistert.

„Hier ist der Name Programm“

Transparenz und Herkunft kommuniziert die Schweizer Sauerkonserven GmbH mit der Marke „Thüringer Landgarten“. Auch mit anderen Produktgruppen weiß der Hersteller aus Großengottern zu überzeugen: Der Anspruch von Regionalität und Innovation wurde in zwei außergewöhnlichen Produktneuheiten vereint.

Die Familie: Otto Schweizer (Mitte), Karl Schweizer (links) und Joachim Schweizer.                               Fotos (7): SSG-ARCHIV

Regionalität spielt bei der Schweizer Sauerkonserven GmbH seit jeher eine große Rolle und ist die Grundlage für die neuesten Produktentwicklungen des Großengotterner Unternehmens. Mit der Marke „Thüringer Landgarten“ hat sich der Hersteller die „Vermarktung ehrlicher und nachhaltiger Lebensmittel“ auf die Fahnen geschrieben.

Im Sinne von Tradition und Moderne

Der Sonnendorfer Andreas Clauß hat wesentlich dazu beigetragen, daß sich der Thüringer Weinbau in der Region etablieren und die Weinkultur neu belebt werden konnte.

Andreas Clauß strahlt pure Freude aus. Hoch über Bad Sulza, auf dem Sonnendorf, ist er seit über 20 Jahren zu Hause und hat im Weinbau für sich und seine Familie Erfüllung gefunden.

Das erste Weingut Thüringens wurde 1992 durch die Agrargenossenschaft Niedertrebra als „Thüringer Weingut Bad Sulza“ gegründet. Zwei Jahre später wurde die Geschäftsführung an ihn übertragen. Der gelernte Weinbautechniker zog 1998 mit dem Betrieb nach Sonnendorf, einem Ortsteil von Bad Sulza, in einen ehemaligen Bauernhof um. Es entstand ein Weingut, das im Sinne von Tradition und Moderne gestaltet wurde und sich mit 45 Hektar Rebfläche zum größten privaten Weingut im Anbaugebiet Saale-Unstrut entwickelt hat.

Keine Spur von der weißen Pracht

Frühlingshafte Weihnachten! Die Neue Thüringer Illustrierte wünscht allen Lesern und Geschäftspartnern frohe und besinnliche Festtage.

Foto: PIXELIO.DE/ RUDOLPHO DUBA

Soll über die geplante Gebietsreform in Thüringen per Volksentscheid befunden werden?

Ja
68% (756 Stimmen)
Nein
32% (349 Stimmen)
Gesamte Stimmenzahl: 1105

GASTBEITRAG 10.12.2015: Deutsch

Deutschsein, ohne in Deutschland aufgewachsen zu sein.

Wer sind die europäischen Menschen, die heute Deutsch als ihre Muttersprache verwenden? Amerikaner fragen mich öfter: „Sprechen Leute in Österreich österreichisch?" Die einfache Antwort ist: Nein. Österreicher sprechen Deutsch. Heutzutage wird Deutsch oder ein deutscher Dialekt von der Mehrheit der Menschen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg und von anerkannten Minderheiten in Frankreich (Elsaß), Italien (Südtirol), Dänemark (Südjütland) und Belgien (Eupen) gesprochen.

NEWS 09.12.2015: „Thüringen rückt in die Mitte“

Ganz Thüringen kann von ICE-Knoten Erfurt profitieren: Impulse für Tourismus und Dienstleistungen sowie höhere Standortattraktivität auch für Fachkräfte erwartet.

Der Ausbau des ICE-Verkehrsknotenpunkts Erfurt bietet Chancen für die touristische und wirtschaftliche Entwicklung im gesamten Freistaat. Das sagte Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) am 9. Dezember anläßlich der Freigabe der ICE-Trasse Erfurt – Leipzig. Die Einschätzung stützt sich auf die „Trendanalyse ICE-Knoten Erfurt“ vom Februar 2015, die das Beratungsunternehmen Empirica AG im Auftrag des Thüringer Wirtschaftsministeriums erstellt hat.

Attraktivität der Fläche

Rot-rot-grüne Flüchtlingspolitik auf dem Prüfstand: Turnhallen, Baumärkte und andere Notquartiere sind für den früheren SPD-Innenminister Richard Dewes keine Willkommenskultur. Auf dem Parteitag der Sozialdemokraten in Bad Blankenburg am 21. und 22. November beklagte er, daß zugleich über 22.000 Wohnungen im Freistaat leer stünden, auf die Landräte jedoch keinen Zugriff hätten. Deshalb gab Dewes die Devise aus, Flüchtlinge schneller in die Fläche zu verteilen. Das sei Voraussetzung für gelingende Integration.

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Der Stadtumbau geht weiter!
Die Ausgabe 2/2017 berichtet über die Herausforderung, wachsende Städte und schrumpfende Regionen im Freistaat gemeinsam zu entwickeln.

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