„Das war die intensivste Zeit meines Berufslebens“

 Nächster Besuch in Thüringen schon eingeplant. (FOTO Klaus Ranglack)Wenn man bei Dr. Ulrich Mayr im Wohnzimmer sitzt und durchs große Fenster auf die Häuser im Tal, auf das Schloß und die Kirche von Etterzhausen schaut, dann versteht man, warum der heute fast 70jährige 1995 in seine bayerische Heimat zurückkehrte. Die Verbundenheit mit Erfurt aber ist geblieben. Aufmerksam registriert er, was sich dort tut. Und es vergeht kaum ein Jahr, in dem er nicht mindestens einmal dorthin reist, wo er viereinhalb Jahre seines Berufslebens verbrachte. Der NTI stand er damals mehrfach Rede und Antwort. Knapp 20 Jahre später besuchten wir ihn in seinem Heim vor den Toren von Regensburg.

NTI: Herr Mayr, Sie waren Aufbauhelfer in Thüringen. Ihr Auftrag hieß, die regionale Energieversorgung in Thüringen nach marktwirtschaftlichen Kriterien umzugestalten. Was ist Ihnen aus dieser Zeit vor allem in Erinnerung geblieben?

MAYR: Die Vielzahl Menschen, die sich gleich mir in die Arbeit gekniet hat. Ich bin nicht als „Besser-Wessi“ nach Erfurt gekommen, sondern aus freien Stücken und als Partner auf Zeit, um meinen Beitrag zum Umbau der Energieversorgung in Thüringen zu leisten. Dabei war mir von Anfang an klar, daß diese Aufgabe nur mit den Menschen vor Ort zu meistern ist. Wie sich schnell zeigte, sollte ich recht behalten: Die Menschen bestimmten durch ihre Arbeit, durch ihre Motivation das Geschehen. Sie verbreiteten eine Aufbruchsstimmung, die weit über das Unternehmen hinaus reichte. Sie besaßen den unbedingten Willen, das Unternehmen erfolgreich in die Marktwirtschaft zu führen.

NTI: Und was bedeuteten die viereinhalb Jahre in Thüringen für Sie selbst?

MAYR: Die Jahre in Thüringen waren die intensivste Zeit meines Berufslebens. Sie boten mir die Möglichkeit, 20jährige Berufserfahrungen einzubringen in eine Aufgabe, wie ich sie vorher und danach nicht noch einmal vorgefunden habe. Es ging um nichts weniger als darum, ein total verschlissenes Versorgungssystem komplett umzubauen und in kürzester Zeit von Grund auf zu modernisieren. Eine Herkulesaufgabe. Daß ich daran mitarbeiten durfte, darauf bin ich noch heute stolz. Die weitere Entwicklung hat gezeigt, daß der Einsatz damals nicht vergeblich war.

NTI: Der erste Eindruck, heißt es, soll der beste sein. Im konkreten Fall traf dies wohl eher nicht zu. Was dachten Sie, als Sie in Erfurt ankamen?

MAYR: Das war am 5. Februar 1991, ein trüber Wintertag, der allein schon aufs Gemüt schlug. Dazu der penetrante Schwefelgeruch in der Luft, rauchgraue Fassaden, triste Straßen und Plätze. In diesem Augenblick habe ich mich gefragt: Was willst du eigentlich hier? Die Antwort fand ich dann im eben gegründeten Unternehmen: marode Netze, kaputte Stationen, verschlissene Produktionsmittel, heruntergekommene Gebäude. So gut wie nichts entsprach gewohnten Standards. Mit Flickschusterei, die jahrelang betrieben wurde, war es nicht mehr getan. Ein radikaler Neubeginn mußte her.

NTI: Der es dann auch wurde ...

 Improvisationstalent gefragt. (FOTO Claus Bach)MAYR: In normalen Zeiten investiert ein Energieunternehmen sechs bis acht Prozent seines Umsatzes in die Modernisierung und Erneuerung seiner Anlagen. Wir setzten in den ersten Jahren rund 30 Prozent ein. Das waren einschließlich Krediten fast zwei Milliarden D-Mark, die in die Infrastruktur des Unternehmens flossen, und noch einmal 650 Millionen D-Mark, die für die Instandsetzung der überalterten Anlagen aufgewendet wurden. Dieses Geld kam fast ausnahmslos Thüringer Unternehmen und Handwerksbetrieben zugute. Bauleistungen dieses Umfanges mußten zwar europaweit ausgeschrieben werden, wir haben es jedoch geschafft, daß diese Leistungen im Land blieben.

NTI: Die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter, lobten Sie damals in der NTI und loben Sie heute, habe Ihnen besonders imponiert. Trotzdem gab es viele Entlassungen. Im nachhinein gefragt: War dieser radikale Schnitt notwendig?

MAYR: Er war unvermeidlich. Allein die Enag beschäftigte  beim Start 3600 Leute, von denen 2400 über meine Lohnliste abgerechnet wurden. Das waren im Vergleich zu westdeutschen Energieunternehmen viel zu viele. Wir mußten in Größenordnungen abbauen. Zu meiner Zeit gelang dies vor allem über Betriebsausgliederungen, Vermittlung in andere Firmen und mit Ruhestandsregelungen. Betriebsbedingte Kündigungen waren die Ausnahme. Später wurden die Eingriffe härter. Der Eon-Konzern, in dessen Händen heute nahezu die gesamte Strom- und Fernwärmeversorgung Thüringens liegt, beschäftigt derzeit in allen seinen Thüringer Niederlassungen nur noch 1500 Mitarbeiter.

NTI: Das hört sich heute so an, als wäre alles reibungslos vonstatten gegangen?

MAYR: So war es keinesfalls. Es wurden zwar einige Stasi-Spitzel enttarnt und umgehend „rausgeschmissen“, aber die Parteimitglieder haben wir – sofern sie guten Willens waren – von Anfang an in die Arbeit einbezogen. Das hat manchem nicht geschmeckt. Doch Parteizugehörigkeit war in meinen Augen kein Hindernis. Wer in der DDR vorankommen wollte, mußte Parteimitglied sein. Und die meisten haben auch mitgezogen, rissen sich wie alle anderen den Arsch auf. Ohne dieses prächtige Team wäre das enorme Tempo, das wir beim Umbau des Unternehmens erreichten, nicht möglich gewesen. Ihm vor allem ist es zu danken, daß Gigantisches entstand.

NTI: Sie kamen, wie Sie damals betonten, nicht als „Besserwessi“, als einer, der den Menschen hier zeigen wollte, wie gearbeitet wird. Und nicht des Geldes wegen, das viele sogenannte Aufbauhelfer in den Osten lockte. Hat auch der promovierte Informationstechniker um- oder dazulernen müssen?

 Eine Herkulesaufgabe. (FOTO wst-Archiv)MAYR: Wir waren sieben Wessis und davon fünf aus Regensburg, und wir merkten schnell, daß uns Routine, die wir reichlich besaßen, nicht weiterhilft. Schnelle Entscheidungen mußten getroffen werden, Improvisationstalent war gefragt. Und Einsatz, der weit über das Gewohnte hinausging. Also: Nicht nur für die Mitarbeiter im Unternehmen galt es, vieles um- und neu zu lernen. Auch wir mußten uns um- und auf neue Bedingungen einstellen. Davon habe ich später reichlich profitiert. Vor allem eins: Arbeitskollektive sollten immer wieder neu zusammengesetzt werden. Wenn man längere Zeit miteinander arbeitet, schleichen sich früher oder später Routine und Kumpanei ein, und die Kreativität bleibt auf der Strecke.

NTI: In Thüringen haben Sie geholfen, so war 1995 in der NTI zu lesen, „etwas aufzubauen, was es in den alten Ländern nicht gab“. Sie forderten damals kategorisch, „daß wir in der Alt-BRD endlich aufwachen“. Hat die „Alt-BRD“ nachgezogen? Ist sie aufgewacht?

MAYR: Nur zum Teil. Die alte Bundesrepublik war es nicht gewohnt, hinterherzulaufen. Das ist in einigen Bereichen bis heute so geblieben. Es fällt offensichtlich schwer, den Hebel umzulegen, ist aber irgendwie nachzuvollziehen. In einem Land, in dem es ständig nur vor- und aufwärts geht, haben es Zweifler schwer. Aber Zweifel sind angebracht. Ewiges Wachstum kann es nicht sein. Wir sollten vielmehr endlich begreifen, wie gut es uns geht – nämlich in jedem Fall besser als vielen anderen Menschen auf dieser Welt – und daraus Konsequenzen ziehen.

NTI: Sie sind Experte in Sachen Energieversorgung. Können Sie die abrupte Kehrtwendung der Bundesregierung vom Atomstrom zu erneuerbaren Energien nachvollziehen?

MAYR: Sie ist sachlich zwar nicht richtig, war nach Fukushima aber unvermeidlich. Wenn man feststellen muß, daß in Deutschland keine sachliche Diskussion mehr möglich ist – und 80 bis 90 Prozent der Argumente, die gegen die Kernkraft vorgebracht wurden, sind nach meiner Überzeugung unsachlich –, dann war es richtig, eine ohnehin als Brücke verifizierte Technologie sofort zu stoppen. Frau Merkel hat eine pragmatische Entscheidung getroffen. Was bringt es, auf einem Standpunkt zu beharren, wenn ich weiß, daß er nicht durchzusetzen ist. Dann macht man es lieber gleich.

NTI: Von den Konsequenzen dieser Entscheidung ist auch und nicht zuletzt Thüringen betroffen. Derzeit regt sich heftiger Widerstand gegen eine 380-kV­ Leitung durch den Thüringer Wald, die Windstrom aus dem Norden in den Süden der Republik bringen soll. Die Gegner der Trasse haben eben Klage beim Bundesverwaltungsgericht eingelegt. Verfolgen Sie die Auseinandersetzungen? Welche Auffassung vertreten Sie?

MAYR: Das Problem kommt mir bekannt vor. Wir haben damals eine 380-kV-Leitung von Meklar nach Erfurt-Vieselbach gebraucht, um Thüringen an das westeuropäische Stromnetz anzubinden. Damals gab es auch Proteste, wenngleich nicht so massiv wie jetzt. Diese Leitung ist notwendig, um den im Norden reichlich vorhandenen Windstrom in den Süden der Republik zu bringen. „Aufrüsten“ bestehender Leitungen, wie die Trassen-Gegner fordern, geht nicht ...

NTI: Warum nicht?

Teag-Vorstandsmitglied Mayr (rechts) bei der Inbetriebnahme des Umspannwerkes Martinroda Mitte der 90er Jahre. (FOTO PBT-ARCHIV)MAYR: ... weil bei den inzwischen geltenden DIN-Normen Aufrüsten einer kompletten Demontage mit anschließendem Neubau gleichkäme. Also kann man auch von vornherein neu bauen. Und eine Erdverkabelung, die ebenfalls als Alternative im Gespräch ist, scheitert schlicht an den Kosten. Sie liegen bis zum 30fachen über denen einer Freiluftleitung – von den Umweltbelastungen abgesehen, die bei einer Erdverkabelung weitaus einschneidender sind. Denn auf einer Erdkabel-Trasse darf so gut wie nichts wachsen, während unter Freiluftleitungen  Sträucher  und Bäume bis zu einer gewissen Höhe zulässig sind. Außerdem muß bei Erdverkabelung neben der Trasse immer auch eine Straße gebaut werden.

NTI: Haben die Trassen-Gegner dennoch eine Chance?

MAYR: Wohl kaum. Wir in Etterzhausen zum Beispiel hatten auch keine Chance. Der Ort liegt an der Eisenbahn-Magistrale Paris – Budapest. Täglich 400 Züge. Wir wollten das nicht. Die Strecke wurde dennoch ausgebaut. Dem Thüringer Trassen-Gegner wird es nicht anders ergehen. Ich erwarte eine Klatsche.

NTI: In Thüringen mehren sich die Bestrebungen der Kommunen, mit eigenen Energieanlagen unabhängig von den großen Stromlieferanten zu werden. Was hält der neutrale Fachmann davon?

MAYR: Er ist skeptisch. Selbstversorgung bedeutet doch auch, daß alle anderen Leitungen abgebaut werden. Was aber, wenn die eigenen Anlagen gewartet werden müssen oder gar eine Havarie eintritt? Der ursprüngliche Stromlieferant steht dann nicht mehr zu Verfügung. Oder die Kommune muß selbst für Wartung, Instandhaltung und entsprechende Reserven sorgen. Was unter Umständen mehr Geld kostet als man einsparen will. Selbstversorgung macht nur Sinn, wenn im Territorium mindestens zwei Stromquellen vorhanden sind. Aber auch das kostet Geld.

NTI: Hatten wir in Deutschland eine ähnliche Situation nicht schon einmal?

MAYR: Anfang des vorigen Jahrhunderts. Damals entstand eine Vielzahl kleiner Betriebe mit eigenen Kraftanlagen, die sich zunächst selbst versorgten, aber daran krankten, daß ihnen Strom nicht kontinuierlich zur Verfügung stand. Daraus resultierte die Idee der Vernetzung, die schließlich zur Gründung von Stromversorgungsunternehmen wie dem Thüringen-Werk führte. Am Ende dieser Entwicklung stehen die vier Multis, die heute den deutschen Strommarkt beherrschen und die Preise diktieren. Daß es so gekommen ist, daran trägt die Politik ein gerütteltes Maß Schuld. Sie hat dieser Entwicklung nicht rechtzeitig einen Riegel vorgeschoben.

NTI: Sie raten demnach von Selbstversorgung ab?

MAYR: Nein. Ich rate nur dazu, den Schritt in die Autonomie sorgfältig zu überdenken. Die Entwicklung zeigt, daß zu kleine wie zu große Versorgungseinheiten nicht das Richtige sind. Das Problem ist vielschichtiger. Nicht nur, daß man mehrere Stromquellen in Betracht ziehen sollte, auch die Speicherung von Strom muß in die Überlegungen einbezogen werden. Kleine Kommunen sind damit überfordert. Größere könnten Stromausfälle eher verkraften. Ein Verbund – also ein Mit­

einander mehrerer Kommunen – wäre schon nicht schlecht. Es kommt eben auf die Größenordnung an. Unterhalb einer bestimmten Schwelle wird es schwer, autonom zu sein. Die ideale Lösung gibt es nicht.

NTI: Zurück in Ihre Aufbaujahre: Damals in der NTI hatten Sie sich gegen die Gründung von Stadtwerken ausgesprochen, weil Enag und später Teag deren Konkurrenz fürchteten. Trotzdem: Die Stadtwerke haben sich in Thüringen durchgesetzt.

MAYR: Wir waren damals der Auffassung, daß Stromversorgung aus einem Guß die bessere Lösung sei. Das hätte Geld gespart. Viele Thüringer Städte sahen das jedoch anders. Sie bestanden auf eigene Stadtwerke. Zwei Möglichkeiten gab es damals: Entweder lassen wir uns auf einen Dauerstreit mit den Städten ein – mit Erfurt, Weimar, Eisenach, Apolda und anderen –, oder wir beteiligen uns. Wir entschlossen uns für letzteres, sind gern aufgenommen worden und haben die Entwicklung in der Folgezeit nicht unmaßgeblich beeinflußt. Das war am Ende nicht die schlechteste Lösung. Die Stadtwerke sind heute ein unverzichtbarer Partner der regionalen Stromversorgung. Wo wir beteiligt sind, werden längst schwarze Zahlen geschrieben.

NTI: Als Sie Thüringen nach viereinhalb Jahren verließen, sagten Sie im NTI- Interview, daß die Erneuerung der Thüringer Strom- und Fernwärmeversorgung „weit vorangeschritten“ sei. Ihre Devise damals: „Was wir heute investieren, soll die nächsten 40 Jahre gute Dienste leisten.“ Die Hälfte der Zeit ist fast vorüber. Haben Sie recht behalten?

MAYR: Ohne Abstriche. Wir haben damals einen wesentlichen Grundstock für den Aufschwung Ost, für den Aufschwung Thüringens gelegt, der links und rechts der Autobahn 4 seine deutlichste Ausprägung findet. Die Infrastruktur braucht bayerische Verhältnisse längst nicht mehr zu scheuen. Städte und Gemeinden haben sich herausgeputzt. Allen voran Erfurt. Die Stadt ist meine zweite Liebe geworden. Nicht wiederzuerkennen im Vergleich zu dem trüben Februar-Tag 1991, als ich sie zum ersten Male sah. Ich genieße jeden Aufenthalt.

NTI: Sie sind inzwischen Ruheständler. Haben Sie noch Kontakt nach Thüringen?

MAYR: Vor allem zu Kollegen, die aus meiner Zeit noch da sind, in dem einen oder anderen Stadtwerk und in der Geschäftsführung des Teag-Nachfolgers Eon Thüringen. Der nächste Besuch ist schon eingeplant. Die Vorfreude wächst: auf die Theatervorstellung auf den Domstufen, auf einen Bummel durch die Altstadt, auf ein Abendessen im katalanischen Restaurant in der Marktstraße und auf ein kühles Bier in einem der stimmungsvollen Restaurants am Rathaus.

Mit Ulrich Mayr sprach KLAUS RANGLACK.

NTI-Sonderausgabe Bauwirtschaft – April 2012

Zur Person
Dr. Ulrich Mayr, Jahrgang 1942, wurde im oberschlesischen Beuthen geboren. Ende des Zweiten Weltkrieges mußte die Familie die Heimat verlassen; sie fand in Bayern ein neues Zuhause. In Augsburg besuchte Ulrich Mayr das humanistische Gymnasium (Abitur 1963) und nahm anschließend ein Studium der Informations- und Kommunikationstechnik auf, das er 1969 an der Technischen Universität München als Diplom-Ingenieur abschloß. Noch im gleichen Jahr begann er im Planungsbereich eines Energieversorgungsunternehmens zu arbeiten; unter anderem war er dort maßgeblich an der Planung und dem Bau von vier Computer gesteuerten Leitstellen für das Energieverteilungsnetz beteiligt. 1977 folgte seine Ernennung zum Abteilungsleiter; 1980 verlieh ihm die Universität Karlsruhe den Doktortitel auf dem Gebiet der Informationstechnik.

1991 folgte Ulrich Mayr dem Ruf nach Erfurt als Vorstand der Energieversorgung Nordthüringen AG (Enag), die drei Jahre später mit zwei weiteren regionalen Energie versorgungsunternehmen zur Thüringer Energie AG (Teag) fusionierte. In beiden Unternehmen war er für die gesamte Technik sowohl der Strom- als auch der Wärmeversorgung verantwortlich. 1995 kehrte er nach Bayern zurück, wo er zunächst als Geschäftsführer eines Ingenieurbüros und später beim Aufbau einer Gesellschaft für Telekommunikation arbeitete, ehe er sich 1999 als Berater für verschiedene Energie versorgungsunternehmen selbständig machte. In dieser Zeit war er auch als Aufsichtsratsmitglied und -vorsitzender eines artverwandten Unternehmens tätig.

Diese Tätigkeit gab er 2004 endgültig auf, um seiner an Krebs erkrankten Frau beizustehen, die 2009 verstarb. Ulrich Mayr füllt seinen Ruhestand heute mit langen Spaziergängen, mit Reisen, die ihn unter anderem auch immer wieder nach Erfurt führen, sowie mit Fotografieren und mit Arbeit im Garten aus, zu dem auch ein größeres Gewächshaus gehört.

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