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„Die Stadt wächst mit den Aufgaben“

Apolda ist eine Stadt mit vielen Gesichtern: die Glockenstadt, die Stadt der Stricker und Wirker, die Stadt der Braukunst. Das sagt Mike Mohring (CDU). Der Thüringer Landtagsabgeordnete für das Weimarer Land hat wesentlichen Anteil daran, daß in diesem Jahr mit der 4. Thüringer Landesgartenschau und dem 16. Thüringentag gleich zwei Großereignisse in Apolda stattfinden.

„Apolda in Szene setzen“

Eine Steigerung der städtischen Wohn-, Lebens- und Aufenthaltsqualität erwartet Apoldas Bürgermeister Rüdiger Eisenbrand (FWW) mit den in diesem Jahr in der Kreisstadt stattfindenden Ereignissen Landesgartenschau und Thüringentag. Im NTI-Interview berichtet das Stadtoberhaupt über weiterführende Ziele: „Wir wollen bis zum Jahr 2030 die Wohlfühlstadt sein.“

NTI: Herr Bürgermeister, 2017 steht Apolda wie keine andere Stadt im Freistaat im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Mit der Landesgartenschau und dem Thüringentag stehen gleich zwei Megaereignisse an, zu denen Sie bis zu 300.000 Besucher erwarten. Ist ein solcher Besucherandrang für Ihre Region überhaupt zu verkraften?

„Nichts wird für niemanden besser“

Hans-Helmut Münchberg, der parteilose Landrat des Kreises Weimarer Land, lehnt eine geplante Gebietsreform weiterhin kategorisch ab.

Markenzeichen Präzision

Präzision bedeutet Perfektion. Beides sind Markenzeichen der Werner Dreh- und Frästechnik sowie der Dewetec Präzisionsteile GmbH in Niedertrebra. Die paßgenauen Thüringer Produkte kommen unter anderem im Sondermaschinenbau, der Elektro- und Lebensmittelindustrie sowie in der Medizintechnik zum Einsatz.

Wer hätte gedacht, daß Niedertrebra, zwischen Apolda und Bad Sulza gelegen, auch außerhalb Thüringens ein Begriff ist? Zu verdanken hat das der kleine Ort im Kreis Weimarer Land vor allem der Werner Dreh- und Frästechnik.

Frohe Ostern

Die Neue Thüringer Illustrierte wünscht allen Lesern und Geschäftspartnern ein frohes Osterfest!

Im Stich gelassen

Als Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) am 6. September 2015 zur mitternächtlichen Stunde höchstselbst mit dem Megaphon die ankommenden Flüchtlinge auf dem Bahnsteig am Bahnhof Saalfeld begrüßte, war das ein äußerst medienwirksamer Beweis, wie Willkommenskultur in Thüringen geht. Die 569 Asylsuchenden kamen von Ungarn über Österreich und Bayern nach einer unglaublich strapaziösen und nervenaufreibenden Zugfahrt in Thüringen an und wurden hier vom Landeschef sogar in ihrer Landessprache mit einem „Ihr seid in Thüringen herzlich willkommen!“ empfangen.

Akut gefährdet

Die Vorfreude auf die beiden Top-Ereignisse Landesgartenschau und Thüringentag in diesem Jahr in Apolda ist in der Glockenstadt riesig.

Im Zeichen der Natur

Wind, Regen, kühles Wetter waren typisch für das Jahr 2016. Das konnte die Attraktivität des Urlaubslandes Mecklenburg-Vorpommern nicht schmälern: Die Übernachtungszahlen reichen ans vorangegangene Rekordjahr von knapp 30 Millionen heran.

Trotz des wechselhaften Wetters führten auch im Sommer 2016 Orte in Mecklenburg-Vorpommern die bundesweite Sonnenstatistik an: Auf der Insel Rügen, am Kap Arkona, dem nördlichsten Punkt des Eilandes, schien die Sonne mit 780 Stunden bundesweit am längsten. Platz zwei belegte die Greifswalder Oie, wo 741 Sonnenstunden gemessen wurden. Zugleich war Mecklenburg-Vorpommern mit rund 165 Litern pro Quadratmeter das deutschlandweit zweittrockenste Bundesland.

„Streßfrei ans Ziel“

Als schnelle Verbindung zur Ostsee hat sich der Warnowtunnel, Deutschlands erstes privatfinanziertes Straßenbauprojekt, bewährt. Im NTI-Interview berichten Yvonne Osterkamp und Olaf Wiechmann, Geschäftsführer der Warnowquerung GmbH und Co. KG, über aktuelle und künftige Tunnel-Herausforderungen.

NTI: Der Warnowtunnel gilt als die Abkürzung in Rostock, ja als schnelle Verbindung zur Ostsee. Können Sie sich noch an das Verkehrsgeschehen in der Region vor 2003 erinnern?

„Nischen erschließen“

Auf ein außerordentlich positives Fremdenverkehrsgeschäft kann das Ostseeheilbad Graal-Müritz verweisen. Im NTI-Interview erklärt Dr. Bernd Kuntze, Geschäftsführer der Tourismus und Kur GmbH Graal-Müritz, daß man sich auf den Lorbeeren nicht ausruhen wolle. „Wir werden uns in unseren Bemühungen auf die Vor und Nachsaison konzentrieren und hier unser Profil versuchen zu schärfen. Denn gerade in dieser Zeit kann man sich wunderbar erholen und entspannen.“

NTI: Herr Dr. Kuntze, die Tourismusbranche bestätigt auch im Jahr 2016 mit beeindruckenden Zahlen ihre Bedeutung als Wirtschafts- und Imagefaktor für Mecklenburg-Vorpommern. Wie fällt Ihre Bilanz für das Ostseeheilbad Graal-Müritz aus?

Alleinstellungsmerkmal

Auf der Brücke zwischen Abend und Nacht.

Juli 2016, Insel Usedom, Zinnowitz, gegen zehn Uhr am Abend, mitten auf der Brücke zwischen Abend und Nacht: Die Ostseebühne Zinnowitz, verortet in einer kleinen Talsenke, von der aus man das Meer ahnen kann und in der sogenannten zweiten Reihe des Dorfes, taucht urplötzlich ins Dunkel. Die Bühne, die gerade eben noch den Vorplatz des Vinetischen Königspalastes zeigte, versinkt in Schwärze. Rabenschwärze. Dann hört man Musik. Poppige, sphärische, immer lautere und mündend in einem wilden wie genialen Konglomerat aus irischem, norddeutschem oder schottischem Folkrock.

Geprägt durch das Gold des Meeres

Die von einer idyllischen und traumhaft schönen Landschaft umgebene Kleinstadt Ribnitz-Damgarten gilt als „Tor zum Fischland“. Darüber hinaus ist für die Ostsee-Gäste aus Thüringen die Dauerausstellung „Feininger in Ribnitz und Damgarten“ ein Geheimtip. Schließlich ist der Künstler aufgrund seines regen Schaffens im Weimarer Umland gerade im Freistaat ziemlich bekannt und beliebt.

Einem bezaubernden Stein verdankt die charmante Stadt Ribnitz-Damgarten ihren schönen Beinamen. Der Bernstein beendet seine mitunter 60 Millionen Jahre andauernde Reise an den Stränden der Ostseeküste. Kein anderer Ort ist so sehr geprägt durch das „Gold des Meeres“ wie Ribnitz-Damgarten:

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NEWS 27.01.2017: Sammelauftrag

Fast 600 Handschriften des großen Forschungsreisenden Ulrich Jasper Seetzen hat die Forschungsbibliothek Gotha digital erschlossen. Weitere der von ihm erworbenen Handschriften werden folgen. Die Forschungsbibliothek macht damit ihre überregional bedeutende Sammlung orientalischer Handschriften für die Wissenschaft in aller Welt digital recherchierbar.

Ulrich Jasper Seetzen (1767 bis 1811) wäre am 30. Januar 250 Jahre alt geworden. Der Orientreisende und Naturforscher brach 1802 zu einer mehrjährigen Forschungsreise in den Nahen Osten auf, im Laufe derer er ungefähr 2700 arabische, persische, türkische und syrische Handschriften für die herzogliche Bibliothek Gotha erwarb.

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Auf Luthers Spuren

Die Ausgabe 3/2017 berichtet über ein ereignisreiches Jahr in der Wartburgregion.

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